Über Markus

Hund oder Katze - #100malMusiklegenden

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Angefangen hat das ganze bei meiner Erstkommunion 1973. Ich komme aus dem Rheinland, da war so was das Normalprogramm. Und eben Geschenke – ziemlich wertige. Und meine Patentante Annemie hatte mir einen Phillips Radiorekorder geschenkt – so einen mit Kunstholzvertäfelung. Und dazu gab es das rote und blaue Album der Beatles. Damit war es um mich geschehen – Peter Alexander war Geschichte und John, Paul, George & Ringo eine tägliche Beschäftigung. Von da war es nicht weit, um sich für Pink Floyd, Manfred Mann´s Earth Band und dann auch Rory Gallagher zu interessieren. Natürlich war ich Wings Fan, das war immerhin ganz nah an den Fab Four dran.

Ich habe Sounds gelesen, den Musikexpress und fragt mich nicht, woher ich das 66er Bravo Poster der Beatles habe, das meine Küche verschönert. Der Gamechanger war mein Schulwechsel und damit regelmäßige Straßenbahnfahrten aus meinem rechtsrheinischen Dorf in die alte Bundeshauptstadt Bonn. Dort war mein Gymnasium und auf dem Weg daher zur Haltestelle ein Musicland Shop. Ich habe gefühlt Wochen da verbracht. Mit der Zeit kannte mich einer der Verkäiufer und hat mir immer Neuerscheinungen empfohlen. Aber als Schüler war besonders der Kasten mit den Angeboten für 9 Mark 99 interessant – da hab ich Neil Young ersteigert, Crosby & Nash oder auch Warren Zevon und dann war das köstlichste die Heimfahrt mit der Straßenbahn – jedes Wort auf dem Cover hab ich gelesen. Und dann konnte ich mir auch Platten kaufen, bei denen ich den Künstler zwar nicht kannte, aber Menschen aus der Besetzung – s. Warren Zevon. Dass ich dabei auch noch in einer Band spielte, hat meinen monothematischen Fokus nur verstärkt.

Ich habe dann irgendwann beim Radio angefangen und alles gemacht – Moderation, Comedy, Leitung, Redaktion – aber nie in der Musikredaktion gearbeitet – dafür war mir die Musik zu heilig. Beim Radio geht man nämlich sehr technisch damit um. Ein paar Sachen davon kann man immer noch hier hören. Aber ich wollte immer Musikspecials machen – und die Verantwortlichen nicht.

Dann habe ich 2017 meinen ersten Podcast produziert – zusammen mit einem Filmkritiker. Der hat mich relativ unsanft ausgebootet und ich dachte, Mist – alleine kann ich doch nix. Bis Freunde von mir sagten, ey, diese Musikstories, erzähl die doch. Alleine? Nun, warum nicht. Und dann hab ich angefangen und mich ausprobiert – schauerlich, aber irgendwann hatte ich präsentable Folgen produziert. Und weil ich damals die Menschen kannte, die dann nachher Podimo in Deutschland aufgezogen haben, haben die mich angesprochen, ob ich nicht 100 Folgen für sie produzieren will – sie bräuchten Inhalte, die immer gehen. Und das fand ich klasse. Der Name war schnell gefunden, 100malMusiklegenden, nur der Vertrag, der dauerte und dauerte. Und irgendwann hab ich dann gesagt, wisst Ihr was, ich mach das jetzt selbst – und das war meine beste Entscheidung. Was ich aber vergessen habe, bevor ich am 22. März 2019 den Trailer live gestellt habe, ist, den Namen zu ändern. Aber eigentlich dachte ich auch – mehr als 100 Episoden – schaffe ich nie.

Mittlerweile bin ich in der 6. Staffel und habe bald die 700. Folge. Insofern, wenn Ihr Tipps für die Zukunft haben wollt, fragt mich nicht.

Den Podcast mache ich eigentlich für mich. Ich liebe Musik, ich lebe Musik und ich habe einfach totalen Spaß, die Geschichten hinter Songs heraus zu finden. Mittlerweile hab ich mich auch immer wieder aus meiner Comfort Zone heraus gewagt und bespreche Sachen, die ich eventuell gar nicht kannte – weil z.B. Ihr Euch das gewünscht habt (Hier geht´s zum Formular). Und mittlerweile hab ich hier und da auch andere Sachen im Podcast, z.B. die „FanLiebe – Interviews mit Musiker:innen„, oder auch die „Sprechstunde“ – da rede ich mit Hörer:innen – wenn Ihr auch dabei sein wollt, nur zu (hier ist die Emailadresse hinterlegt). Dann bespreche ich in „New Music For Old Hearts“ regelmäßig neue Musik oder in „Old Music For Old Hearts“ Lieblingsalben ein wenig abseits des Mainstreams. Aber vor allem habe ich wahnsinnige Lust auch mit Euch über Musik zu reden – entweder in der #100malMusiklegenden Community oder in den dafür vorgesehenen Formaten. Insofern, Hören. liebhaben und weitersagen! Aber auch – Immer mitreden – ich freue mich auf Euch und Euer Feedback!